Die September-Frage:

Seit es Agentur-Awards gibt gibt es auch Agenturen, die daran teilnehmen. Der letzte ADC-Award ist ein klassisches Beispiel dafür. Agenturen wollen sich über Kreativ-Preise profilieren und dadurch Neugeschäft gewinnen. 

Professionell betreute Auswahl-Prozesse funktionieren jedoch anders. Ihnen eigen sind vorher abgestimmte Bewertungs-Kriterien, die die Bedarfe der Kunden genau reflektieren. Den Bedarf "Award-Gewinner" gibt es dabei nicht, weshalb es in begleiteten Auswahl-Prozessen traditionell auch kein Kriterium "Award-Erfolge" gibt. Vielmehr gilt es beraterseitig darauf hinzuweisen, daß sich die Kosten für Awards in Agentur-Kalkulationen als Overhead-Aufschlag wiederfinden, die auch solche Kunden anteilig mitbezahlen müssen, die auch ohne Awards zielgerichtet Agenturen auswählen können.

Anfang der 2000er Jahre wurde eine bekannte Hamburger Großagentur mit den Worten zitiert, sie verwende etwa 30% ihres Einsatzes auf Awards. Selbige Agentur bekam darauf am folgenden Tag einen Anruf aus der Konzern-Zentrale eines ihrer großen Kunden, welcher die Agentur aufforderte mit Awards aufzuhören, und stattdessen die Preise um 30% zu senken. 

Sollten Sie wissen wollen, wie man ohne Awards Agenturen aussucht, wenden Sie sich gerne für ein persönliches Gespräch an Sören C. Sörensen unter 040 - 890 611 00.  

 

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